Wie viele Sterne gibt es im uns bekannten Universum? expand_more

Wie viele Sterne gibt es im uns bekannten Universum?

Alleine in unserer Heimatgalaxie „Milchstraße“ wird die Anzahl der Sterne auf einen Wert zwischen 200.­000.­000.­000 (200 Milliarden) und 400.­000.­000.­000 (400 Milliarden) geschätzt; der Stern „Sonne“ unseres eigenen Planetensystems stellt hierbei einen der Kleineren dar (Quelle). Die Schätzung zur Summe der Galaxien im uns bislang bekannten Universum beläuft sich wiederum – mit Stand 2016 – auf rund 2.­000.­000.­000.­000 (2 Billionen), wobei unsere Milchstraße größentechnisch im Mittelfeld angesiedelt ist (Quelle).

Die Gesamtanzahl aller Sterne im sichtbaren Universum wird – mit Stand Mai 2017 – auf rund 1.­000.­000.­000.­000.­000.­000.­000.­000 (1 Quadrillion) geschätzt. Der Stern „Sonne“ stellt in dieser Menge somit einen Anteil von lediglich 0,0000000000000000000000001 % dar (Quelle).

Übrigens stimmt die Aussage, dass es mehr Sterne als Sandkörner auf der Erde gäbe, aller Wahrscheinlichkeit halber nur bedingt. Denn die vermutete Anzahl der Sandkörner auf der Erde schwankt zwischen dem 0,01- bis 1-fachen der Anzahl aller Sterne im sichtbaren Universum; also zwischen 100.000.000.000.000.000.000 (100 Trillionen) und 1.000.000.000.000.000.000.000.000 (1 Quadrillion) einzelner Sandkörner (Quelle).

3 Kommentare

  1. 😶
    Thomas Waldeck

    Der Planet war ziemlich groß Das war’s Paradies

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  2. Pingback: Wie viele Sterne gibt es?

  3. 🙊
    begreiflich

    Am meisten Sandkörner gibt es bekanntlich in der Sahara und in der Rub al Khali. Insgesamt mehrere Monate war ich in Ägypten, Libyen, Tunesien und Algerienper 4×4 unterwegs. Dabei durchquerten wir Dünenfelder wie der Erg Oriental in Algerien und die Great Sand Sea in Ägypten) Für uns kleine Menschen gab es da viele Sandkörner zu sehen, nicht aber soviel, wie jene, die wahrscheinlich nie dort anwesend waren und ihre Meinung auf einer mathematischen Berechnung via Durchschnittsgrösse eines Sandkorns abstützen. Sofern dieses errechnete Volumen gleichmässig auf die Gesamtfläche der Sahara verteilt würde, ergäbe das Resultat der Berechnung eine unnatürlich hohe Sanddecke. Jedenfalls höher, als ich meine in der Sahara gesehen zu haben, denn zwischen den hohen Dünen ist oft nur eine bescheidene Sanddecke vorzufinden, genau so wie zwischen den Dünenfeldern, wo Steinwüsten grossflächig dominieren. Würde man die bestehenden Düne glatt ausebnen ergäbe sich womöglich eine bescheidene Sanddecke. Deshalb tendiere ich dazu anzahlmässig mehr Sterne im Universum zu vermuten als Sandkörner auf der ganzen Erde. Walter

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