Deutsche Bahn

Welch fahrig-bittren Beigeschmack der Deutschen Bummelbahnes Freifahrten hinterlassen, ward mir so bis dato nicht bewusst gewesen. Der Trag√∂die Lauf: Krony reist, das B√ľndel stramm geschultert, in die hippste Stadt der Europ√§ischen B√ľrokratiemolochsunion – nach Berlin. Um seinen Liebsten und mitunter k√ľnftig’ zweite bessere H√§lfte mit wahrhaft viel Kitsch im Sturme zur√ľckzuerobern, YEAH BABY! Also, so dacht’ ichs mir, wenn ich schon in der Junior-Suite eines klasse 4-Sterne-Hotels gastiere; √ľberdies in des Liebes Rausche schwelge – dann g√∂nne ich mir doch eine dem Stand entsprechende An- und Abreise.

ICE, 1. Klasse. Funktionierende Klimaanlagen und Regenschutz vorausgesetzt. Mitnichten, ich ward kein freigiebiger Narr gewesen, vermochte jenen “Luxus” eines Geizkragens gleich kostenlos zu bestellen. Ein pralles Konto nannte ich mein Eigen, vollends gef√ľllt mit massig Bahnboni. 2.500 Punkte sollte der Spa√ü kosten – nun, wer nicht wagt, der nicht gewinnt. *Klick*, bestellt. Doch seit jenem Zeitpunkt ermahnt eine zusehends penetrante, in des Kronys Haupte hallende Stimme: Du Narr, ein jeder Punkt ward mit barer M√ľnze aufgewogen. Welch widersinnige Investition. Schockschwerenot! Wie recht sie doch hat. Ich erwarb die mir teuerste Fahrberechtigungsbescheinigung aller Zeiten.

Milchm√§dchenrechnung: Ein Euro Ticketkosten erbringt dem ehrlichen Opfer K√§ufer einen Punkt. Ergo beziffert sich der Wert jenes in den siebten Himmel der Liebe verf√ľhrende Ticket auf satte 2.500 Euronen.

F*©K ME, HOMEBOY!
Damn it, nope, F*©K YOU, DEUTSCHE BAHN!

Google Street View

Google Street View. Diesj√§hriges Sommerlochstreitthema Nummer eins. Ich ward kurz davor, des Wartens √ľberdr√ľssig zu werden. Doch gut Ding braucht bekanntlich Zeit. Massig Zeit. Monde um Monde des nervenzehrenden Ausharrens vergingen ohne erl√∂sende Botschaft seitens Google. Bis ganz zuletzt war die Beendigung jener gar h√∂llisch’ Wartezeit ungewiss. Doch letzte Nacht riss der d√ľstre Schleier des Schweigens endg√ľltig auf: Der Suchprimus verk√ľndete stolz, dass satte Impressionen der ersten deutschen Stra√üen online st√ľnden. Unter dem tosenden Applaus der begeisterten Internetgemeinschaft k√∂nnen wir fortan digital durch unsere Gefilde streifen.

Unter jenen ersten auserw√§hlten Gemeinden findet sich das beschauliche Oberstaufen. Ein gar heimeliges √Ėrtchen, Zentrum touristischer Interessen. Doch welch Leid ereilte das Dorf, welch Frevel ging vonstatten: Ein einzelner B√ľrger jener Gemeinschaft weigerte sich vehement, sein Anwesen preiszugeben. Er widerstrebte der Ver√∂ffentlichung des √∂ffentlichen Raumes. Eines Versto√üenen gleich steht er nun da, der Schuss entsprang der falschen Richtung. Welch Sch√§tze mag er verbergen, welch Geheimnis umwabert sein eigen Heim?

Mir kam zu Ohren, dass sich bereits jetzt ein gro√üer Strom Schaulustiger und Meisterdiebe auf den langen Marsch gen B√ľrgermeister-Hertlein-Stra√üe 20 in Oberstaufen macht. Blut und Morde werden folgen.

Video putt? Dann mich bitte hier kurz informieren – danke!

F*©K YOU, geheimnisvoller Geheimniskrämer.
Du gehst mir gehörig gegen den Strich!

Neulich an der Theke …

[…] Betrunkener: “Seid ihr von Sinnen? Welch h√∂llisch D√§mon ritt euch, dies ach so grausig Teufelszeug zu trinken? Seit wann seid ihr des Wahnsinns?”
Krony: “Seit eben, mein Freund, seit eben. F√§nd ich ein’ Krug voll Crack nun vor, ich leerte ihn ohne Zaudern!”
Betrunkener: “Ihr w√§hrt ein Narr, t√§tet ihr Dies! Doch lasset uns nicht dem Streite verfallen, zu sch√∂n ist jene Stund. Aber sprecht: Wie stehts um eure holde Maid?”
Krony: “Ihr beliebt zu scherzen! Um welche Maid, so frag ich euch? Lenkt euren Blick auf jenes Wappen, dort stets ganz klar geschrieben: Krony – freigegeben ab schwul.”
Betrunkener: “Verzeiht, oh Herr, ich sah wohl schon zu tief ins Glas.”
Krony: “Euch sei verziehen. Doch wie stehts um euer eigen’ Weibe? Man erz√§hlt, euer Neff’ macht ihr den Hofe?”
Betrunkener: “Mitnichten. Er fand bereits die richt’ge Maid, muss sie nur stetig aufpusten. Ach, es ist’ nicht leicht mit jenem Stoffel, ein sondergleicher Schandfleck unsrer edlen Blutlinie. Ein Tollpatsch wie aus dem Buche.”
Krony: “Mein ehrlich Bedauern geb√ľhrt nun euch. Ganz anders ergehts’ nun mir: Ein komm’n und gehn herrscht in mei’m Bette, mein J√ľngling ist des Flei√ües Lehrling. Verlegt er sein Rohr, k√ľmm’re ich mich zuvor um des Grabens Aushebens.”
Betrunkener: “Zuviel der Worte, so schweigt doch endlich! An dich, oh Schankwirt, richt’ ich mein Wort: Bringe er mir noch ein Bier!”
Wirt: “Hinfort; Gehe er von dannen! Und nimm dir jene Schwuppe mit, ich bin ihrer Gegenwart √ľberdr√ľssig. Merket euch, ihr zwei seid hier nicht mehr willkommen!” […]

F*©K YOU, ihr irren Tagträume, die ihr alltäglich durch meinen Kopf wandert!
Fuck you all, you little asses, fuck you all, you make me sick! ūüôā

Ob mir langweilig war? OMG, JA, mir war sogar VERDAMMT LANGWEILIG! Wird Zeit, zu meinem Lieben nach Osnabr√ľck umzuziehen … oder so.

2 Kommentare

  1. ūüėā Lyrischer Poet Referierte

    Osna + Krony = Stefan + Krony + *happy* and goood Se … √§h … [zensiert] … Kontakt =)
    xD

    Kontern!
  2. Pingback: Krony on Tour: ‚ô•‚ô•‚ô• Verliebt in Berlin ‚ô•‚ô•‚ô• :) | Krony

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