Experimente und Versuche mit Genveränderten Pflanzen und Tieren nehmen weltweit trotz Proteste immer weiter zu. Die großen Konzerne preisen diese neue Technologie aufs höchste und versuchen die Länder davon zu überzeugen, dass dies die Technologie der Zukunft ist. Doch nicht alle sind davon überzeugt. Kritiker sehen vor allem Probleme bei den unbekannten Auswirkungen auf das unmittelbare Umfeld der genveränderten Pflanzen, wie den Boden oder Tiere. Auch bei Tierversuchen haben sie moralische bedenken.

Risiken

Zunächst sollte man feststellen, wer von diesem lukrativen Milliardenmarkt am meisten profitiert. Es ist davon auszugehen, dass die Mächtigen dieser Welt diese Technologie kontrollieren, und somit auch entscheiden, wer sie einsetzen darf. Wobei in diesem Fall “die Mächtigen” fĂĽr internationale Konzerne sowie mit Garantie den Militärs der größten Staaten (USA, China, Russland) stehen. Ein weiterer berechtigter Punkt fĂĽr Kritik sind moralische Bedenken. Sobald eine Technologie vorhanden ist, wird sie auch genutzt, egal, wie verwerflich sie sein mag. Es ist daher ziemlich sicher, dass Wissenschaftler nicht an einer bestimmten Grenze aufhören – zumindest inoffiziell. Darum ist es gut möglich, dass auch das Experimente an Menschen in groĂźer Zahl durchgefĂĽhrt werden.

Genveränderung bei Pflanzen

Was die Gentechnische Veränderung der Pflanzen anbelangt, sind die BefĂĽrworter davon ĂĽberzeugt, dass man Erreger ausschalten und die Pflanzen somit noch robuster und gesĂĽnder machen kann. Doch aktuelle Studien belegen dies bislang noch nicht: Zwar sind die Pflanzen robuster gegen Schädlinge wie Insekten, doch lassen nach einigen Generationen bereits die natĂĽrlichen Abwehrmechanismen nach – diese mĂĽssten dann auch noch zusätzlich ergänzt werden. Ein Teufelskreis. Hinzu kommt, dass die Insekten nach ca. 4 Generationen immun gegen die gentechnische Abwehr werden, und somit kein vollständiger Schutz mehr gewährleistet ist. Da die Insekten dann resistenter gegen herkömmliche Pflanzenschutzmittel sind, können mit bisherigen Mitteln eindämmbare Plagen nicht ausgeschlossen werden. Des weiteren könnten Kreuzungen mit Wildpflanzen wegen den bis jetzt noch fehlenden Kenntnissen zu unkontrollierten Ausbreitung des entsprechenden Genes fĂĽhren. Dadurch ist auch eine Beeinträchtigung von Nicht-Schädlingen wie z. B. anderen Tieren oder Bodenmikroorganismen – und somit auch des Ă–kosystems – nicht auszuschlieĂźen. Aktuelle Umfragen belegen weiterhin, dass 70 – 80% der Bevölkerung keine genveränderte Nahrungsmittel will. Bislang sind diese in der europäischen Union nur marginal erlaubt, im krassen Gegensatz zu den USA. Doch die Barrikaden und HĂĽrden werden von Jahr zu Jahr gesenkt – zumeist ohne, dass es Otto Normalverbraucher mitbekommt.

Die Industrie

Ein Beispiel gefällig: Der Monsato-Konzern, der in China einen GroĂźteil der Gentechnik fĂĽr Baumwolle entwickelt, wehrt sich gegen die vorherigen VorwĂĽrfe: Die vorhanden Studien seien nicht aussagekräftig, da sie nur in Laboren gemacht wurden und nicht in der Freien Natur. Der riesige Konzern lieĂź dazu jĂĽngst eigene Studien verfassen, welche – welch Zufall – die Unbedenklichkeit von genmanipulierten Pflanzen beweist. Laut Studie könnte die Genmanipulation von Pflanzen 20% der Welternährung sicherstellen. Die Krux an der Sache ist, dass in den nächsten Jahren wirklich etwas passieren muss, denn um im Jahr 2025 geschätzten acht Milliarden Menschen zu ernähren, muss sich die Nahrungsmittelproduktion von heute bis dahin verdoppeln. Im Klartext:
In den nächsten 30 Jahren müssen mehr Nahrungsmittel produziert werden als in den letzten 10.000 Jahren zusammen.

Doch ob dies mittels Genmanipulierten Pflanzen passieren muss, steht nirgends festgeschrieben. Es gäbe sicherlich wirkungsvollere und verträglichere Alternativen – doch diese werden wohl Angesichts möglicher dreistelliger Milliardenerträge niemals richtig umgesetzt werden.

Ein letztes noch: Es heiĂźt GenMANIPULATION. Manipulation ist nicht umsonst ein negatives Wort, jegliche Manipulation in allen Bereichen hat sich bisher hinterher noch immer als schwerwiegender Fehler herausgestellt …

Kommentieren beendet